PÜSPÖK GROUP

Appell der Wirtschaft für Energiewende und Klimaschutz

23.11.2017

242 Unternehmen mit einem gemeinsamen Umsatz von über 46 Milliarden Euro und mehr als 235.000 MitarbeiterInnen richten einen dringenden Appell an die zukünftige österreichische Bundesregierung. In einem Brief fordern sie die verhandelnden Parteien dazu auf, Klimaschutz zu einem zentralen Projekt in der kommenden Legislaturperiode zu machen.

Die Unternehmen wollen selbst zum Klimaschutz beitragen und sehen darin die große Chance, neue Märkte zu eröffnen, tausende Arbeitsplätze im Land zu schaffen und Konjunkturimpulse zu setzen. Dazu brauchen sie von der Politik tatkräftige Unterstützung. Die wichtigsten Punkte dafür sind:
*) Verbindliche Gesamtstrategie bis 2050 für den Energie- und Klimabereich: Aus fossilen Energien aussteigen
*) Sauberer Strom für Österreich: 100 Prozent erneuerbar bis 2030
*) Aktionsplan für eine saubere Mobilität: Öffentlichen Verkehr und Elektromobilität ausbauen
*) Nachhaltige Wärmeversorgung: Thermische Sanierung und erneuerbare Heizsysteme forcieren
*) Neues Programm für Energieeffizienz und Energiesparen: Anreize für Unternehmen und Haushalte schaffen
*) Steuersystem für die Energiewende optimieren: Nachhaltige Investitionen erleichtern

Bereits Anfang 2017 hatten über 190 Unternehmen von der österreichischen Bundesregierung mehr Klarheit und Tempo beim Klimaschutz verlangt. Die Reaktionen waren vielversprechend: Antwort von Vizekanzler & Wirtschaftsminister Mitterlehner. Die Erarbeitung einer Energie- und Klimastrategie wurde auch begonnen, aber nach dem Auseinanderfallen der Regierungskoalition nicht mehr abgeschlossen.

Damit steht Österreich jetzt wieder da, wo es schon seit Jahren steht: Ohne wirksame Energie- und Klimastrategie. Auch im Wahlkampf waren Energiewende und Klimaschutz kaum Thema.
Jetzt geht es darum, der kommenden Bundesregierung zu zeigen, dass sie bei diesem Thema engagiert zupacken muss und dabei auf die Unterstützung der Wirtschaft zählen kann.

Den vollständigen Appell-Brief finden Sie hier zum Nachlesen: Appell-Brief

Weitere Infos finden Sie auch hier:
www.wwf.at
www.global2000.at






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