PÜSPÖK GROUP

Erklärvideo: Windkraft in Österreich

28.02.2018

In zweieinhalb Minuten werden die wesentlichen Argumente für den Ausbau der „Erneuerbaren“ erklärt und per Handzeichnung sehr anschaulich illustriert:

Wer Strom spart, spart bares Geld. Wissen wir. Doch unser Energiehunger wächst. Seit 1990 ist der Stromverbrauch mit jedem Jahr um 2% gestiegen. Heute verbrauchen wir mehr als alle heimischen Kraftwerke zusammen produzieren können.
Für unsere Geräte mag es keinen Unterschied machen, aus welchen Quellen die Energie stammt. Für unsere Gesundheit, unsere Umwelt und unser Klima dagegen umso mehr. Doch obwohl die Nutzung von fossilen Energieträgern und Kernkraft massive Folgekosten für unsere Gesellschaft verursacht, werden diese Anlagen in Europa jährlich mit über 60 Milliarden Euro gefördert. In den Ausbau erneuerbarer Energien investiert Europa gerade einmal die Hälfte.

Bei der Klimakonferenz in Paris hat Österreich versprochen, seinen Strombedarf bis 2030 zu 100% aus erneuerbaren Energien zu decken. Und dazu braucht’s am Energiemarkt dringend frischen Wind.

Ein einziges Windkraftwerk versorgt eine ganze Gemeinde mit sauberem Strom. Mit 100 zusätzlichen Anlagen jedes Jahr können wir bis 2030 fast ein Viertel unseres Strombedarfs mit Windenergie decken. Grund genug also, künftig noch mehr Wind für den Ausbau der Windenergie zu machen.

Quelle: IG Windkraft


Akzeptanz der Windkraft in Österreich steigt!

01.02.2018

In der kürzlich veröffentlichten Studie der Wirtschaftsuniversität Wien in Kooperation mit Deloitte Österreich und Wien Energie für das Jahr 2017 ist das Stimmungsbarometer der österreichischen Haushalte in Bezug auf Windenergie deutlich gestiegen. Nach 69% Zustimmung 2015, ist diese 2017 um 5 Prozentpunkte auf 74% gestiegen. Die mit 81% Zustimmung höchste Akzeptanz gibt es im stark durch Windkraft geprägten Burgenland.

Aber auch die restlichen Erneuerbaren werden durchaus positiv bewertet (Photovoltaik 85%, Kleinwasserkraft 72%). Die wichtigsten Gründe für die Nutzung von erneuerbaren Energietechnologien bleiben weiterhin der Umwelt- und Klimaschutz (84%), die Wirtschaftlichkeit (82%), sowie die mögliche Unabhängigkeit von Energielieferanten (79%).

Die vollständige Studie finden Sie unter unseren Downloads oder auf der Deloitte Projektseite .


Appell der Wirtschaft für Energiewende und Klimaschutz

23.11.2017

242 Unternehmen mit einem gemeinsamen Umsatz von über 46 Milliarden Euro und mehr als 235.000 MitarbeiterInnen richten einen dringenden Appell an die zukünftige österreichische Bundesregierung. In einem Brief fordern sie die verhandelnden Parteien dazu auf, Klimaschutz zu einem zentralen Projekt in der kommenden Legislaturperiode zu machen.

Die Unternehmen wollen selbst zum Klimaschutz beitragen und sehen darin die große Chance, neue Märkte zu eröffnen, tausende Arbeitsplätze im Land zu schaffen und Konjunkturimpulse zu setzen. Dazu brauchen sie von der Politik tatkräftige Unterstützung. Die wichtigsten Punkte dafür sind:
*) Verbindliche Gesamtstrategie bis 2050 für den Energie- und Klimabereich: Aus fossilen Energien aussteigen
*) Sauberer Strom für Österreich: 100 Prozent erneuerbar bis 2030
*) Aktionsplan für eine saubere Mobilität: Öffentlichen Verkehr und Elektromobilität ausbauen
*) Nachhaltige Wärmeversorgung: Thermische Sanierung und erneuerbare Heizsysteme forcieren
*) Neues Programm für Energieeffizienz und Energiesparen: Anreize für Unternehmen und Haushalte schaffen
*) Steuersystem für die Energiewende optimieren: Nachhaltige Investitionen erleichtern

Bereits Anfang 2017 hatten über 190 Unternehmen von der österreichischen Bundesregierung mehr Klarheit und Tempo beim Klimaschutz verlangt. Die Reaktionen waren vielversprechend: Antwort von Vizekanzler & Wirtschaftsminister Mitterlehner. Die Erarbeitung einer Energie- und Klimastrategie wurde auch begonnen, aber nach dem Auseinanderfallen der Regierungskoalition nicht mehr abgeschlossen.

Damit steht Österreich jetzt wieder da, wo es schon seit Jahren steht: Ohne wirksame Energie- und Klimastrategie. Auch im Wahlkampf waren Energiewende und Klimaschutz kaum Thema.
Jetzt geht es darum, der kommenden Bundesregierung zu zeigen, dass sie bei diesem Thema engagiert zupacken muss und dabei auf die Unterstützung der Wirtschaft zählen kann.

Den vollständigen Appell-Brief finden Sie hier zum Nachlesen: Appell-Brief

Weitere Infos finden Sie auch hier:
www.wwf.at
www.global2000.at






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